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In der Hospizarbeit und Palliativmedizin haben die Barmherzigen Brüder in Bayern Pionierarbeit geleistet. 1991 wurde im Münchner Krankenhaus die erste Palliativstation des Freistaates eröffnet. 1999 hat der Orden die Bayerische Stiftung Hospiz mit ins Leben gerufen.

 

Zur Bayerischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder gehören Einrichtungen an zehn Orten, in denen Kinder, alte, kranke und behinderte Menschen betreut werden (weitere Informationen siehe im Internet unter www.barmherzige.de).

 

Was heißt palliativ?
 

Palliare (lateinisch) bedeutet wörtlich „den Mantel um jemanden legen“, im übertragenen Sinn: lindern. Bei der Palliativmedizin und Palliativpflege besteht nicht mehr der Anspruch, die Krankheit zu heilen, sondern ihre Symptome erträglich zu machen.


Johannes-Hospiz München

Aufnahme finden Menschen, die an einer fortgeschrittenen, nicht heilbaren Krankheit leiden und die zu Hause oder im Krankenhaus nicht oder nicht mehr versorgt werden können.

Im Sinne des Hospizgedankens wird es den Patientinnen und Patienten ermöglicht, ihren  Aufenthalt, der in der Regel auch die Zeit des Sterbens sein wird, zu einer Zeit des Lebens in Selbstbestimmtheit und Würde zu machen.

Im Neubau in unmittelbarer Nähe des Nymphenburger Schlosses stehen Einzelzimmer für zwölf Patienten zur Verfügung. Auch Angehörige und Freunde können bei Bedarf in separaten Appartements übernachten und in der Nähe des Patienten bleiben.

 

 


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